2 thoughts on “Wiederaufbau

  1. Ein sehr hübsches Design, soviel steht mal fest^^

    Allerdings empfinde ich das Pink an den Seiten als zu aufregend und ablenkend.
    Außerdem wirkt der Anfang auf mich zu kompliziert. Ihre Thesen sind super spannend und durchaus gut zu verstehen, aber wenn sie das erste sind, was ich mir durchlesen soll, verliere ich doch zuerst den Überblick und dann die Lust.
    Tatsächlich macht es den Eindruck, als wären die Abschnitte links, unter Hauptthesen(denn dieser Bereich ist noch vergleichsweise übersichtlich) für andere Fachmenschen gedacht.

    Ganz hervorragend dagegen finde ich den Reiter „Hintergrund“. Den würd ich mir noch etwas lebendiger wünschen, also mit weniger Bindestrichen^^ und mehr echter Erzählung, weniger Fakten, Beispiele wären auch ein Highlight.

    Ja so ganz generell ist das mein Gefühl zu der Seite: Zu viele Fakten bzw. rein informative Sätze.
    Diese Dinge sollten schon drin sein, gerade die Thesen sind auch sehr interessant und durchaus anschaulich, aber wenn es für Betroffene ist, nunja ich fühle mich erstmal wenig angesprochen und mehr abgeschreckt.

    Unter „Anliegen“ fehlt mir das „wie“ und wiederrum Beispiele und generell etwas, das den Zielen Inhalt gibt.
    Denn so direkt kann ich das vorher Geschriebene in den anderen Kategorieren nicht mit den Anliegen in Beziehung bringen.

    Also wie es ein Fachmensch sieht, kann ich net sagen, für mich ist es nicht zugänglich genug. Wenn es tatsächlich für andere Fachmenschen gedacht ist, nunja warum sollten die sich fremde Thesen antun? 😀 Bevor etwas dabei ist, was funktionieren könnte, bleibt doch jeder bei seinem eigenen Bier.
    Ansonsten für mehr Rückmeldung und generell mehr Werbung böte sich Facebook an. Da verbreiten sich interessante Seiten, wie Grippeviren und manchmal sind sie ebenso unangenehm – die anderen Seiten mein ich.
    Ohja und Sie könnten sich bei themenverwandten Internetforen anbieten, spontane online Beratung im Chat z.B. ich bin sicher sowas könnte klappen.

    lg und cya, Martin.

  2. Ja auch bei nochmaligem Lesen empfinde ich das meiste als zu theoretisch, um mich anzusprechen.
    Ein Beispiel dafür, wie es für mich z.B. besser verständlich wär(anhand eines Beispiels): „Traumata“; ich bin nicht sicher alles verstanden zu haben, was dort steht und mein Beispiel beeinhaltet nur einen kleinen Teil, aber egal: Ein jüdischer Junge, der mit seinem Vater in einem Nazi-KZ gefangen ist; der Vater verzweifelt nicht und verkauft dem Kleinen das Ertragen der Strapazen und der Qualen und Demütigungen als eine Art Spiel. Kurzum, der Junge hat kein schweres Trauma davongetragen, weil sein Vater ihm half die Geschehnisse einzuordnen und er nicht der bodenlosen Angst und Verzweiflung ausgesetzt war, die man in dieser Situation erwarten und die so viele tatsächlich erleben mussten.
    Das scheinbare Gewicht der Ereignisse, die traumatisierend sein können ist also nicht ausschlaggebend, sondern wie der Prozess weiter verläuft, ob der Betroffene die Chance kriegt es einzuordnen.

    Das war jetzt auch wieder viel zu kompliziert und geschwollen geschrieben, aber so ein Beispiel macht es anschaulicher.
    Ein weiterer Punkt ist, dass mMn zu oft ein Satz anfängt mit wie etwas „nicht“ ist ^^ ich finde es klingt besser, wenn man zuerst sagt, wie es ist und nicht, wie es nicht ist.

    Nun ich hoffe wirklich Sie können mit dieser Kritik was anfangen, ich hab nur ehrlich meine Eindrücke geschildert, als wär es die Seite von jemandem, den ich nicht kenne.
    Bei den Thesen selbst gibts für mich nicht viel zu sagen, sie sind zu plausibel und mir zu hoch, um da groß diskutieren zu können.

    Wobei moment, ja im Grunde stimme ich da zu, mein Erleben passt dazu. Man kann es wohl auch anders interpretieren, letztendlich sind all unsere Thesen vom Leben ja auch nur Erklärungsmodelle für etwas, dass wir nie ganz verstehen können. Kann ein Küken das Ei erklären, in dem es noch schlummert? Oder woher es kommt?
    Ach schöner Satz.

    Wenn Entwicklung in Schritten stattfindet und diese bei jedem gleich sind, wie hilft uns das konkret mit Traumata zu arbeiten?
    Dass sich daraus interessante Erkenntnisse ergeben können, leuchtet ein, nur wie gewinnen wir diese und was machen wir damit?
    Denn wenn auch die Entwicklungsstufen und Schritte im Prinzip immer gleich vorhanden sind, können wir sie überhaupt bei anderen erkennen oder bei uns selbst?
    Das gibt mir wieder ein gutes Beispiel: Eine Frau, deren Namen ich vergessen habe, hat ein sehr schönes und interessantes Buch geschrieben über Hunde und ihre Rudelstellungen und welch gewaltigen Einfluss diese auf ihr gesamtes Verhalten und ihre Persönlichkeit und Lebensweise haben. Diese Rudelstellungen sind bei allen Hunden unabhängig von Rasse, Größe und Geschlecht vorhanden und geben uns viel Einblick in ihr Gemüt. Wirklich gut, auch über das Leben generell lässt sich daraus einiges lernen und natürlich kann man theoretisch, so wie diese Frau, mit dem Wissen sehr gut mit Hunden umgehen und seinen eigenen Hunden ein viel schöneres, artgerechteres Leben ermöglichen, dass ihre ureigensten Bedürfnisse berücksichtigt.
    Theoretisch. In der Praxis gibt es abgesehen von ihr wahrscheinlich weniger als 100 Menschen, die diese Thematik so gut verstehen und außerdem die Erfahrung haben, um anhand der Interaktion mit den Hunden und mit Hunden untereinander diese Lehre anwenden zu können. Dazu kommt, dass der Großteil der Hunde in menschenhand kaum noch angeborene Stellungsmerkmale und Verhaltensweisen auf abruf besitzt; im Grunde macht das diesen an sich sehr richtigen und wunderbaren Ansatz, der einem wahren Verständnis von der Natur der Tiere schon nahe kommt, recht nutzlos. Sinnlos nicht, aber nutzlos.

    Ich bin keineswegs der Meinung, dass nur sinnvoll ist, was funktioniert, Werkzeuge, wie Sie sagen.
    Letztendlich bin ich ein Fan von der Ansicht sich selbst zu verstehen und in sich zu ruhen ist wesentlich besser, als nur Maßnahmen zur Selbstberuhigung zu lernen – oder gar Pillen zu nehmen.
    Dennoch die wichtigste Stufe, die in meinen Augen ein traumatisierter Mensch nimmt, bevor er wirklich sich weiter entwickeln kann, ist (wieder) Vertrauen aufzubauen in sich selbst und andere und das Leben und die Welt an sich.
    Wie helfen die Thesen dabei? Vielleicht ist es nicht möglich, wie es ja bisher auch nicht ist, die richtigen Ideen in ein therapiefähiges Konzept zu formen, dass für jeden passt, obschon die Thesen auf jeden zutreffen.
    So ist das mit der Hundegeschichte auch.

    So, Wand aus Text, auch etwas, dass man vermeiden sollte, wenn man tatsächlich gelesen werden will.
    Ich hoffe einfach mal Sie haben zwischendurch mal genug Langeweile dafür 😀 aber so gings mir teilweise auch bei den Texten auf dieser Seite. Zu lang, zu kompliziert, zu wenig anschaulich, zu abstrakt, zu unpersönlich.
    Auch wenn ich damit nur mich selbst zu beruhigen brauche wie ich denke, ich meine das nur gut, ich habe das Gefühl quasi nur zu kritisieren, das tut mir fast leid, aber ich glaube auch, dass es hilft so ehrlich wie möglich zu sein.

    lg, Martin.

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